Donnerstag, 27. Juni 2013

Podshot: Gedanken zur Studiobemalungen

Artikel von Kuki

Endlich gibbet auch mal Gequatsche mit Inhalt.


Ich bin mal kurz in mich gegangen ohhhmmm...
Dabei sind mir ein paar Gedanken zur Studiobemalung und Miniatur Präsentation im Internet durch den Kopf gegangen.

Ich hoffe ihr habt viel Spaß, außerdem würde ich mich freuen wenn ihr mal sagt was ihr von dem Thema haltet.

Beste Grüße euer Kuki

Mittwoch, 26. Juni 2013

Review: Call of Cthulhu LCG

Artikel von Sebastian Kubat

IA IA, Cthulhu fhtagn!

Oder auch: ein Schmuckstück unter all' den Kartenspielen.


Hallo erstmal, heute möchte ich euch ein LCG (Living Card Game) von Fantasy Flight Games vorstellen. Zuerst gehen wir mal darauf ein was das eigentlich ist. Ein LCG, ist im Prinzip ein Sammelkartenspiel, aber anders als z.B. "Magic" kauft man keine Booster mit zufälligen Karten, sondern Erweiterungen mit bekanntem Inhalt! Man sieht was man kauft und bekommt so mehr für sein Geld meiner Meinung nach. Evtl. geht dann ein wenig der Sammel- und Tauschtrieb verloren, jedoch sind die Spiele von FFG so gut, daß es diesen nicht bedarf um mich zum kauf von Expansionpacks zu bewegen. Zu loben ist auch die Qualität aller FFG-Produkte, inhaltlich wie optisch!

Boxcover Artwork

Nun aber zum Kartenspiel selbst. Man sammelt Ressourcen, verbraucht diese, sammelt Zauber, Event, Charaktere und Sonstiges an. Ziel des Spiels ist es im Normalfall als erster drei der so genannten "Storycards" für sich zu Gewinnen um als Sieger der Partie hervor zu gehen. Dies erreicht man in dem man seine ausgespielten Wesen auf die Stories Jagd und versucht den Konter des Gegners zu übertrumpfen. Hier ist besonders viel Strategie von Nöten und macht ungemein Spaß das Gegenüber mit Zauber- oder Eventkarten auszutricksen. Highlight der Charaktere sind die Uniques, diese sind in der Regel goße Alte, Alte Götter oder spezielle Charaktere aus dem Lovecraft-Universum welche die stärksten und leistungsfähigsten Pappkameraden darstellen. Auch kommen sie meist durch besonders hohe Kosten sehr spät ins Spiel und es ist nicht gestattet mehr als drei im Deck und einen im Spiel zu haben, können aber das Ruder oft nochmals herumreißen. Aber nun mehr zum Kampf.


Man durchläuft während des Kampfes im Prinzip 5 Phasen.

Horror
Diese Phase ermöglicht, labile Wesen wahnsinnig zu machen. Dies setzt in der Regel den betroffenen Charakter für 2 Runden außer Kraft.

Schaden
Gewinnt man diese Phase verursacht man Schaden an einer Charakterkarten. Jedoch gibt es viele Wesen mit mehreren Lebenspunkten, jedoch werden Karten schließlich auf den Friedhof verbannt.

Zauber
Sinnloseste Phase, noch nie jemanden gesehen der sich darauf verlässt. Man kann bei gewonnener Phase einen Charakter wieder reaktivieren. Jedoch plant man in der Regel so, dass man Chars dieser Gattung als Ressource nutzt ;)

 Investigation
Eine der wichtigsten Phasen, man sollte nun schauen das man diese Phase auf jeden Fall auch gewinnt, denn damit Sammelt man bei Gewinn einen von fünf Marker an der Storykarte.

 Skill
Nun schaut man welche Truppe am talentiertesten und fittesten ist, alle noch lebenden und nicht wahnsinnigen Teilnehmer einer Story müssen ihren Skillwert (den Zahlwert über der Kartenbeschreibung und links nebenen dem Textfenster) zusammenrechnen und mit dem der Gegnertruppe vergleichen. Der Gewinner bekommt wieder einen Marker.
Dieses Prinzip funktioniert sehr gut und man lernt schnell wann man einen Charakter opfert oder wann es sich lohnt lieber die Finger von der Story zu lassen. Vor allem wird dies sehr strategisch da Charaktere die aktiv vom Spieler an der Story teilnehmen werden für den Rest der Runde getappt (das heißt bis zum Anfang der nächsten runde regenieren müssen) jedoch Charaktere die nur zur Verteidigung herangezogen werden nicht. So muss man gut planen und sich die Frage stellen: was brauche ich eigentlich selbst noch zu Verteidigung oder warum zwickt der BH heute so? Ist das Bügeleisen aus?

Leider hat dies zur Folge das gerade Beginner, kaum eine Chance haben Karten abzuwägen und die Situation richtig einzuschätzen, da ihnen schlicht die Erfahrung fehlt und somit immer auf den Sack bekommen. Aber nicht aufgeben! Es macht wirklich sehr viel Spaß. Natürlich wie in jedem Kartenspiel ist ein quäntchen Glück auf jeden Fall von Vorteil, denn schlechte Karten auf der Hand bringen dem besten Spieler nichts.



Das Artwork des Spiels ist Atemberaubend - wie gewohnt. Das Kartendesign ist Klasse, die kleinen Cthulhus als Ressourcen-Marker sind auch sehr gut und das kleiner Pappbrett für die Stories sehr stimmig. Die Regeln und sonstiges sind online einzusehen und es gibt mitlerweile genug Erweiterungen (Expansions sind größere und Asyum-Packs sind kleinere! Bitte beachten beim kauf), dort gibt es dann neues Futter für die verschiedenen Fraktionen (die auch gemischt werden dürfen).

Nun stelle ich euch mal die Fraktionen vor.

 Agency
Hauptsächlich Polizisten und Detektive, arbeiten vorrangig mit Kampfkraft und  Investigation. Besonders für Anfänger geeignet.

 Cthulhu
Diese Fraktion bedient alles rund um den Cthulhu-Mythos, Deep-Ones, Hydra und Cthulhu selbst. Arbeitet Hauptsächlich mit Horror und Kampfkraft, auch für Anfänger zu empfehlen.

 Hastur
 Nun geht es um den König in Gelb, Wahnsinn und fiese Karten sind die Stärken dieser Gattung. Mein persönlicher Favorit, aber nicht ganz so einfach zu spielen wie die vorherigen.

 Syndikat
Gewalt und Tod spiegelt diese netten Herren und Damen gut wieder. Besonders geeignet zum bekämpfen von Charakterkarten.

Yog-Sothoth
 Magiekarten und Kartenverlust sind die wichtigsten Merkmale dieser Fraktion. Einer der fiesesten, da meist nicht mal das Sammeln von Story-Karten notwendig ist um zu Gewinnen.
 Miskatonic Universität
 Investigation und Supportkartenchamps! Machen sehr viel Spaß, sind aber seeeehr anfällig gegenüber Schlägertrupps.

 Shub- Niggurath
Handel rund um die Ziege aus den Wäldern. Meiner Meinung nach sehr ausgeglichene Fraktion, hat sowohl gute Charaktere sowie Zauber. Aber irgendwie in nichts herausragend.

Silver Twilight Lodge
Der Kultistenhaufen ist eigentlich zu nix zu gebrauchen, außer man kann das Spiel gut und weiß seine Truppe sinnvoll zu ergänzen! Schwer zu spielen aber effektiv wenn man Synergien nutzen kann. Nur über ein Expansion-Pack erhältlich, nicht im Grundspiel.


Neutrale
Fraktionsunabhängige Karten mit häufig ergänzenden Eigenschaften, ein paar davon sollten in keinem Deck fehlen.
 
Mein Fazit
Eines der besten Kartenspiele die ich jemals gespielt habe. Es macht unglaublich viel Spaß Tricks und Kombinationen auszudenken und auszuspielen. Frust kommt nur selten durch schlechtes ziehen auf, da man relativ schnell lernt sein Deck ausgewogen zu gestalten. Was auch theoretisch toll ist, man kann dieses Kartenspiel zu viert spielen. Dies habe ich aber bisher nicht ausprobiert und kann deswegen nichts dazu sagen.

Ich gebe 5 von 5!



Demnächst wird ein weiteres aus dem Hause FFG getestet und zwar Game Of Thrones LCG.

Ich hoffe ihr hattet viel Spaß beim lesen, bis zum nächsten mal! Ich steige nun auf mein Einhorn und reite nackt durch den Wald.

Montag, 24. Juni 2013

Podshot: Hier ist also dem Kuki sein Einstand :D

Artikel von Kuki

Hallo erst mal

ich bin der Kuki

Um mich vor zu stellen schlackere ich euch direkt den Pilot meines neuen Formates dem "Podshot" um die Ohren.
In diesem stell' ich euch ein wenig vor was ihr in Zukunft von mir hier auf dem "Zinn und Resin"-Blog erwarten könnt.

Viel Spaß dabei!

euer Kuki


PS: Wenn ihr Fragen und Anregungen habt oder ich euch jetzt schon nerve dann schreibt es doch direkt in die Comments ;)








Freitag, 21. Juni 2013

Dilettantenmalen: Der Elefant in Farbe!

Artikel von Sebastian Kubat

Ein Dickhäuter mit Gefühlen

und Panzerzerstörer

Beginnen möchte ich wieder mit einer kleinen Geschichtsstunde um euch den Panzer zu erklären.

Der Elefant (Sd.Kfz. 184) ist im Prinzip das Abfallprodukts eines Tigerprototypen von Porsche (Tiger (P)). Da die Henschel-Variante des Tigers bevorzugt wurde waren die nun etwa 100 fertigen und im Bau befindlichen Tiger P obsolet.
So entschied sich das Oberkommando 1942 den schweren Panzer zu einem schweren Jagdpanzer mit einer langen 8,8er umzubauen.
So entstand Mai 1943 der Ferdinand. Wenn ihr nun verwundert seid warum Ferdinand und nicht Elefant sei gesagt, der Ferdinand ist nur die Vorgängerversion des Elefanten. Denn auf Grund von technischen Mängeln und schlechten Selbstschutz wurden die verbliebenen Ferdinands nach der Schlacht von Kursk zurückgerufen um nachgerüstet und umbenannt zu werden (zB. div. verbesserungen des Antriebs oder einer Nachrüstung mit einem MG 34 in der Frontpanzerung). Die Modernisierung lief von Oktober 1943 bis Anfang 1944. Ab diesem Moment wurde schwere Panzerzerstörer auch nur noch defensiv eingesetzt da in der offensiven Verwendung mangels Geschwindigkeit (gerade mal 10-20km/h), Maneuvrierbarkeit und Turm zu große Verlustzahlen zu verzeichnen waren. Die 8,8cm L71 des Elefanten leistete aber sehr gute Dienste bei der Abwehr von feindlichen Panzern und Fahrzeugen. Meiner Meinung nach wog das Aber nicht den extremen Spritdurst und die schwierige Instantsetzung des Panzerjägers auf (7L pro km!!!)

Das L71 steht übrigens für die Kaliberlänge der Kanone, mit Hilfe dieser Zahl kann man die länge des Rohrs berechnen. Dafür nimmt man den Durchmesser der Granate (in diesem Fall 88mm) und rechnet diesen Wert mal der Kaliberlänge. So kommen wir übrigens auf eine Rohrlänge von 6428mm (6,428m).


Gekauft habe ich die Modelle als "Souvenir", denn ich war vor kurzem in Berlin und  wollte mir mal das Battlefield-Berlin anschauen. Denn ich habe ein so tristes Leben, dass ich mir so was in der Hauptstadt dann anschauen muss ;) Nur Spaß, war schon häufig in der Hauptstadt und es war einfach mal an der Reihe.

Die Elefanten im Blister
Die Miniatur von Battlefront war leider diesmal sehr enttäuschend von der Qualität. Stark verschobene Flächen, welche dicke Gussgrate zu Folge hatten, oder das Resin was an manchen stellen wohl blasen warf und nun aussah wie'n Teenie nach starker Akne. Hätte ich die Dinger bei meinem Karsten gekauft, hätte ich die Minis wieder umgetauscht, aber mangels Motivation mich dann mit Berlin auseinander zu setzen schluckte ich dann einfach die Pille und kratzte und schabte ich fleißig am Panzer herum. Da ich bei meiner Freundin kein Greenstuff zur Hand hatte konnte ich leider die Löcher des Blasenwurfs nicht kitten, was aber im Endeffekt der Optik nicht schadet.

Unboxed

Der Zusammenbau stellte sich auch als schwieriger heraus als Gedacht bei gerade mal 6-7 Teilen. Der Stift des Rohrs für die Wanne war 1 zu lang und zweitens bei einer Mini das Loch für den Stift leider zu. Dort musste ich den Stift ganz entfernen und nun wackelt die Knarre doch etwas herum, muss das wohl noch nachträglich Stiften und ausbohren. Die Kommandantenluke habe ich geteilt um die Öffnung zu simulieren. Ansonsten war alles recht Passgenau.

zusammengebaute Elefanten

Grundiert habe ich die sanftmütigen Dickhäuter wieder mit "German Armor"-Grundierungsspray von Army-Painter im Dunkelgelb-Farbton. Kann das Zeug wirklich empfehlen, hält sehr gut und der Farbton ist echt gut. Alternativ könnt ihr es halt mit "Middlestone" von Vallejo anmalen.


grundiert und bereit zum bemalt werden
Im nächsten Schritt habe ich die Ketten wieder mit "Stonewall Grey" angemalt um den Ketten später wieder meine Art der Abnutzung auf zu malen. Diesmal gab es keine Wirkliches Auspuffrohr oder so zu berücksichtigen.

zusätzlich grundierte Ketten
Daraufhin habe ich Querstreifen mit "Chocolate Brown" von vorne links nach hinten rechts gezogen. Ich war nicht allzu genau oder Detailverliebt, da die Jagdpanzer erstens nicht Fabrik lackiert aussehen sollen und zweitens es auch später eh nicht mehr im Detail zu erkennen sein wird. Daraufhin habe ich mit "Emerald Green" synchron zu den braunen Streifen grüne aufgetragen.  Dies ist halt mein übliches Tarnschema für's Late-war. Hat keinen Historischen Bezug, fand ich nur cool :P
 
braune Tarnstreifen...

...und nun mit grünen
Jetzt war es an der Zeit mir meiner Lieblingsfarbe, dem "Smokey Ink" zu hantieren. Ich liebe es so sehr damit zu malen wie scheinbar Affen im Zoo mit Scheiße werfen! Ich glaube ich mache dabei auch die gleichen Geräusche... Ugh Ugh!
Die Farbe habe ich noch 1:1 mit Wasser etwas verdünnt und dann großzügig auf die Ketten aufgetragen. An den Muttern, Schweißnarben und sonstigen Kanten und Ecken habe ich noch ein weiter verdünntes (nun etwa 1:2-1:3) "Smokey Ink" aufgemalt um wieder mal ersten Rost zu simulieren. Was jetzt noch sehr grob und dilettantisch aussieht, relativiert sich aber nach weiterem washen und passt sich sehr gut dem Gesamtbild an.

Ugh.... smokey ink!
Nun wurde es Zeit mein Grau-Braun-Gemisch anzurühren und zu verdünnen. Dafür habe ich "German-Armor-Grey" und "Chocolate Brown" etwa 1:1 gemischt um dann etwa 1:8 mit Wasser zu verdünnen. Dieses "ink" habe ich dann großzügig auf dem gesamten Panzer verteilt und an Kannten und Ecken dicker stehen gelassen, um ersten Schatten zu simulieren.

wash mit grau-braun
Nun müssen wir eine Ebene tiefer!
Schwarz und Braun habe ich nun etwa 2:1 vermischt und wieder 1:8 mit Wasser verdünnt um die Schattigen Plätzchen damit ein zu färben. Dies bringt wieder mehr tiefe und gibt dem ganzen mehr Plastik.

waschi-waschi

Nach kurzer Trocknungszeit (in der Wohnung war es heißer als in 'ner Gelsenkirchener Stahlgießerei!) habe ich in zwei Stufen trocken Gebürstet, einmal mit einem aufgehelltem "Middlestone" und einmal hauchdünn Stencil. So habe ich alle Ecken weiter herausgearbeitet und Decals an die Seitenwände und Front angebracht.

zweimal gebürstet

Im Endspurt kam dann die Detailarbeit. Der Chef wurde schlicht und einfach angemalt (ich hatte keine Lust mehr!), das Rohr bekam seine verdienten Benutzungsspuren und die Ketten wurden großzügig mit Pigmenten (Burnt Sienna) eingepudert. Auch habe ich noch kleinere Detailverbesserungen an bestimmten meiner Meinung nach zu Korrigierenden Flächen vorgenommen.

Detailarbeit an den Elefanten

Zu allerletzt habe ich noch etwas Klarlack aufgesprüht, warum das finale Foto auch etwas "glänzend" wirkt. Der Effekt lies aber nach etwa 'ner Stunde Aushärtung nach und nun isses wieder hübsch matt.

Eingesprüht und fertig für die Fashionweek

Ich hoffe es hat euch gut gefallen und bis zum nächsten mal, werde nun meine Hände kühlen und verbinden!

Donnerstag, 20. Juni 2013

Random Thoughts: Nachwuchs, Umzug und Spionage!

Artikel von Sebastian Kubat

Trommelwirbel

Ich freue mich ankündigen zu dürfen das mein Blog Nachwuchs bekommt. Kuki möchte mit seinem Podcast auf meine Plattform wechseln, ich bin gespannt wie er sich hier so schlagen wird. Einige werden Ihn bereits kennen und wissen von wem ich rede, allen anderen sei gesagt Kuki wird sich demnächst selbst hier vorstellen und ich möchte nicht zu sehr vorgreifen.

Dann werde ich vermutlich bald umziehen zu einem anderen Blogdienst, da es mich tierisch nervt das man nur mit einem Blogger-Account Artikel kommentieren kann. Finde ich sehr dämlich. Wenn ihr da ne andere Lösung habt, immer her damit. Ansonsten werde ich vermutlich im laufe des nächsten Monats umziehen.
Für euch wird sich aber nichts ändern, werde nur eine andere URL erhalten und sämtliche Artikel werden importiert.

Des weiteren wundert mich das ich mitlerweile 50-100 Zugriffe pro Woche aus der us of a habe. Liest die NSA mit?

Badumm tssss!

Mittwoch, 19. Juni 2013

Allgemeines: 15mm Sci-Fi Gruntz

Artikel von Sebastian Kubat

Hab mal wieder was neues gefunden

mal schauen wie es so ist


Warnung: Folgender Artikel ist eher was für Leute die noch nichts von Gruntz gehört haben und strotzt vermutlich vor Halbwissen ;)

In meinem Club wird nun neuerdings wohl ein 15mm (1:100) Tabletop-System namens Gruntz. Es ist ein absolut freies Regelwerk ohne wirkliche "Lore" oder sonstiges. Die Regeln wirken relativ eingängig und bekannt, dazu aber bald mehr. Werde mich erst mal mehr mit der Materie beschäftigen bevor ich euch eine volle Review gebe. Und gespielt wird wohl auf Zug- bis Kompanieebene, also ähnlich wie FoW, vielleicht etwas weniger Minis pro Spiel.

 
copyright gruntz.biz
Nachteil ist leider man muss sich:

  1. selbst um seine Armee kümmern, da es im Prinzip keine festen Armeelisten von Gruntz selbst gibt (außer ein paar Beispieltruppen, aber die sind nicht so der burner, außerdem nicht Sinn des Spiels) und 
  2. die Minis von Dutzenden (ich übertreibe hier mal) Herstellern zusammensuchen müssen (Wie zB. Critical Mass oder Ground Zero, dazu dann aber in der Review mehr).

Da aber alles "Sandbox" ist sind die Nachteile auch irgendwie Vorteile, man hat halt auch fast alle Freiheiten! Das ist es auch was mich fasziniert. Ich hätte total Lust mir

  • 'ne Elite-Predator-Jägertruppe aufzustellen und (weiß jemand ob und wo man Predatorminis im 15mm bekommt?)
  • einen Haufen undisziplinierte Weltraumpiraten mit meist improvisierten Waffen - so etwa wie in Firefly.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten und werde mir nun erst mal die Regeln zu Gemüte führen. Ihr könnt euch übrigens günstig das Regelwerk als PDF oder/und als Softcover kaufen. Freue mich das Ding dann in ein bis zwei Monaten zu testen und euch dann davon zu berichten. Denke auch das ich euch an der entstehung meiner Armee teilhaben lassen werde.

Heute Abend steht aber erst mal wieder malen auf dem Schirm. Ich gebe euch mal einen dezenten Hinweis auf das was kommen wird.


copyright de.flash-screen.com

Donnerstag, 13. Juni 2013

Dilettantenmalen: Der Löwe Teil 2

Artikel von Sebastian Kubat

Ich bin so dämlich...

...und kann mein neues Smartphone nicht bedienen!


Also Leute ich muss euch nun leider enttäuschen wenn Ihr nun ein bebildertes "let's Paint" erwartet habt. Ich habe leider mein altes Smartphone vor kurzem geschrottet und nun ein neues Androides (vorher WP), leider ist das Android nicht so intuitiv und idiotensicher wie ich es anscheinend brauche!
Ich hab zumindest den ganzen restlichen Malvorgang den Panzer scharf gestellt... Es tut mir sehr leid!!! Aber ich schreib euch den Scheiß trotzdem auf und gelobe Besserung.

So zuletzt waren wir bei den Tarnflecken stehen geblieben. Da knüpfen wir also nun an und es folgen Bilder des schon fertigen Panzers um nicht ganz so Dröge zu wirken ;)

fertiger Panza, tadaaaa

Nachdem ich die Grundfarben aufgetragen habe, widmete ich mich nun vorerst erst mal den Ketten und bestrich Sie mit einem 1:1 mit Wasser verdünnten "Chestnut Ink" (wahlweise bevorzuge ich das "Smokey Ink" von Vallejo) um das Hellgrau schon mal etwas mehr in die Richtung rostige Ketten zu drängen. Schön großzügig damit das auch etwas tiefe bekommt.. nicht so zaghaft sein.

Um den Löwen auch noch etwas mehr nach "der steht auch mal draußen" aussehen zu lassen habe ich noch viele Klappen, Kanten und weiteres leicht mit einem etwa 1:2 mit Wasser verdünnten "Chestnut Ink" akzentuiert. Dann wirken bestimme Teile wie leicht angerostet, ist schon ganz nett.

Während die Ketten vor sich hin trockneten habe ich dann den Rest des Panzers mit aufgehelltem Dunkelgelb, Grün und Braun trockengebürstet um den Ecken und Kanten des Panzers ein paar Glanzlichter zu bescheren. Auch habe ich um den Turm herum an der Rundung etwas mehr trocken gebürstet um aufscheinendes Licht zu simulieren, gepaart mit echtem Licht, wirkt das auch nun sehr gut und gibt dem Turm einen sehr plastischen Touch.

Ohoo, der Panzer scheint schon fertig zu sein.
Aber wo Licht ist, ist auch ein Kühlschrank! Oder Schatten... oder eine Kamera das nur Licht macht und das Bild scharf stellt aber keine Fotos aufnimmt, weil man noch 'ne verkackte Taste am Rand des Displays drücken muss! Aber das ist es eigentlich nicht worauf ich hinaus wollte... Schatten!

Zuerst habe ich das deutsche Panzergrau mit etwas "Chocolate Brown" und etwa einem 1:8 Wassergemisch vermengt um dann den gesamten Panzer damit einzupinseln um schon ersten Schatten zu provozieren und dem Panzer etwas staubigeren und benutzten Look zu geben. An Kanten und Ecken habe ich die stark verdünnte Farbe stehen und trocknen lassen, damit es dort schattiger wirkt.

Währen der Trocknungszeit habe ich dann Das Rohr und die Schaufel bemalt. Nichts besonderes, aber so konnte es dank der doch warmen Raumtemperatur schnell trocknen. Das Rohr habe ich schlicht mit Dunkelgrau und Schwarz trocken gebürstet und die Schaufel erst angemalt und dann noch auch gebürstet.


I can makes pew pew!
Nun habe ich Schwarz und Braun zu einem seeehr dunklem Braun vermischt und wieder etwas 1:8 mit Wasser vermischt um den Panzer erneut zu "washen"! Nun habe ich aber hauptsächlich die untere Wanne, Laufräder und Ketten, sowie den unteren Teil der Kanonenblende und sonstiges was meiner Meinung nach passte damit angemalt um weitere tiefe zu erzeugen. Ist auch relativ gut gelungen und bin recht zufrieden mit dem Ergebnis.

Wir nähern uns dem Finale und so habe ich "Burnt Sienna" von Valejo (Pigmentpuder) großzügig und im trockenem Zustand mit einem breiten und kurzhaarigen Pinsel auf die Ketten und etwas auf die Laufräder sowie den Auspuffrohren gepinselt. Dies gibt den Ketten nun den letzten Schliff und Sie wirken nun meiner Meinung nach sehr realistisch.

Zu allerletzt noch Decals auf die Seiten der Türme und Divisionsabzeichen auf die Frontpanzerung und dann war's das.

Es tut mir sehr Leid das ich leider dämlich bin und die einzelnen Schritte nicht mit euch teilen konnte. Das nächste mal wird mir das nicht nochmal passieren! Versprochen!


Mittwoch, 12. Juni 2013

Allgemeines: Cthulhu Wars!

Artikel von Sebastian Kubat

Leute das ist doch der Hammer!

schaut mal was ich hier im Interweb entdeckt habe...

...und zwar ein neues Brettspiel das weiter die Mythen des H.P. Lovecraft (nicht Baxter!) bedient. Nun aber scheinbar nicht um die Welt als Mensch vor der drohenden Gefahr zu retten, sondern sich als "Fraktion des bösen" (in diesem Fall Cthulhu, Yellow Sign, Black Goat und Chaos) die Vorherrschaft zu sichern.



Das Szenario finde ich sehr interessant und ist scheinbar ein paar Blicke Wert. Vor allem da ich ein großer Lovecraft-Fanboy bin und eigentlich fast alles kaufe was irgendwie mit dem Cthulhu-Mythos zu tun hat (Bücher, Hörspiele, Brettspiele, Computerspiele, Pen'n'Paper RPG usw, ich hab fast alles :P ). Meiner Meinung nach ein Franchise mit großer Zukunft.

Ihr könnt noch kurze Zeit unter Kickstarter mithelfen das Projekt zu realisieren, bzw. das Ziel ist bereits erreicht, aber ihr könnt euch noch günstig Figuren und boxen sichern.



Wäre ich nicht so unglaublich Pleite (Umzüge sind teuer), wäre dies auf jeden Fall das erste Kickstarter-Projekt was ich mit etwa 50-100$ Unterstützen würde. Ich werde aber mal meinen lieben Karsten darauf anhauen ob der nicht frühzeitig einige dieser boxen besorgen kann.

Ich denke mal die Fraktionen werden nach und nach erweitert und es werden noch weitere dazu kommen. Aber wir werden sehen wie es sich entwickelt.

Über die Qualität der Regeln kann ich nun noch nichts sagen. Hoffe aber es ist gut spielbar, aber leider lässt sich das ja immer erst nach einigen wirklichen Testspielen sagen.